Die Welt ist EINE: Die der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Die von älteren wie jüngeren Menschen. Die von Amerika, Afrika und Asien… wie auch der Schweiz. Um den Erhalt dieser Welt braucht es unter anderem ein intaktes Klima. Das intakte Klima ist aber nicht mehr gegeben. Grundsätzlich hat es Schwankungen bezüglich CO2 Austoss schon früher gegeben, das heutige Tempo der globalen Klimaerwärmung ist aber einmalig. Global müssen wir zudem auch denken und handeln, wenn wir die folgenden Werte-Auslegungen zur Klima-Situation miteinbeziehen:

Gerechtigkeit: Viele Länder bezahlen den Preis des Wohlstands. Davon haben sie nichts, sondern im Gegenteil leiden noch unter dem. Ist dies „Gerechtigkeit“? Ich denke da aber auch an die kommenden Generationen, die allenfalls darunter leiden, dass wir im Bereich des Klimas nicht die richtigen Ziele avisiert haben.

Nachhaltigkeit: Dies bedeutet eine intakte Lebensgrundlage auch für die nächste Generation. Entscheide müssen so getätigt werden, dass auch in 20, 50 und vielen weiteren Jahren eine Lebenssituation herrscht, die lebenswert ist, und der Menschheit und aber auch Umwelt gerecht wird und dessen Existenz nicht aufgrund des Klimas gefährdet.

Die Schweiz hat zur Eindämmung von CO2 Emissionen schon einige Bemühungen getätigt. Im Gebäudebereich und in der Industrie sind CO2 Emissionen im Vergleich zu 1990 gesenkt worden. Der wirtschaftliche Zusammenhang des Verbrauchs ist aber auch bei uns nicht von der Hand zu weisen: So hat die Schweiz einen mehr als doppelt so hohen pro Kopf Ausstoss als Albanien und mehr als das dreifache als Indien. Mitberücksichtigt ist dabei aber noch nicht der Import von sehr vielen CO2-intensiven Produkten, den die Schweiz tätigt. Dies mitgezählt würde für unseren Verbrauch ungefähr das Dreifache bedeuten. Diese Angaben lassen aufhorchen.

Ich bin dankbar, dass die Schweiz das Pariser UN-Klimaabkommen (globaler Rahmen für die Klimapolitik) auch ratifiziert hat und sich nun auch auf internationaler Eben sich der wichtigen Aufgabe gestellt hat, die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, wenn möglich sogar auf nur 1,5 °C, gegenüber vorindustriellen Werten zu senken. Dankbar bin ich auch für die „Klimajugend“, die den nötigen Druck noch einmal zusätzlich gegeben hat, diese Priorität vielen wieder vor Augen zu führen.

Ausschnitt aus einem Wahl-Talk vom ALF-TV der Woche 39 mit mir:

 

Kurz zur EVP
Die EVP hat sich seit ihrer Existenz der Umwelt zugeschrieben. Im Rating liegt die EVP bei 91%. Hier einige Beispiele, wo die EVP sich stark engagiert oder sogar federführend war: Wenn man in die früheren Jahre schaut basiert der Gewässerschutz auf einen Vorstoss eines EVP Nationalrates, auch die Umlagerung der Motorfahrzeugsteuer auf Treibstoff, die ökologische Steuerreform oder der Kampf gegen Chemisierung und Förderung des biologischen Landbaues. Und vieles mehr. Die heutige EVP-Vertretung in Bern engagiert sich für eine griffige Energiestrategie 2050 sowie für eine wirksame Politik zugunsten eines drastisch verminderten CO2-Ausstosses.